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Ab Mai 2026: Erfahren Sie mehr über Oranienbaums Geschichte

Es war einmal… So beginnen bekanntlich die schönsten Märchen. Und auch in die Geschichte von Oranienbaum könnte man so einsteigen: Es war einmal eine niederländische Prinzessin… Doch rings um Henriette Catharina und ihr barockes Schlossensemble schlummern zahllose weitere Geschichten aus über 350 Jahren Oranienbaum – darunter liebenswerte, amüsante und manchmal auch durchaus fragwürdige Anekdoten rund um die „Oboomer“ selbst. Es sind Erzählungen von duftenden Orangenblüten und qualmenden Zigarren, betrunkenen Wachmännern und mausenden Spitzbuben, von rauchenden Schornsteinen und brennenden Häusern, heilsamen Kurbädern und „Ungewitter im Magen“, einem anhänglichen Goldfasan und – wie sollte es auch anders sein – unglücklicher Liebe.

Vergangenheit trifft Gegenwart
– dank Augmented Reality

Von all dem und noch viel mehr kann man sich in Oranienbaum ab Mai 2026 von Marktfrau Margarete berichten lassen. Am Rathaus und auf dem Marktplatz heißt sie die Gäste der Stadt willkommen – dank Augmented Reality. Um die AR-Technologie zu nutzen und die Marktfrau zu treffen, braucht es nur ein Smartphone, das per Kamera die Umgebung erkennt und virtuelle Inhalte passgenau darüberlegt. So entsteht auf dem Bildschirm der Eindruck, dass Margarete wirklich vor dem Rathaus und vor dem Orangenbäumchen auf dem Marktplatz steht, während sie von Henriette Catharina, barocker Symmetrie, Orangen und Tabak erzählt. Vergangenheit und Gegenwart werden vereint, die digitale Welt trifft auf die Realität – und Geschichte wird zu einem interaktiven Erlebnis für Groß und Klein.

Marktfrau Margarete wartet digital auf ihre Gäste

Marktfrau Margaretes Stimme kann man anschließend entlang des Stadtspaziergangs durch Oranienbaum weiter folgen. Auch dafür braucht es wiederrum nur das eigene Smartphone, um die QR-Codes an insgesamt 29 Stationen zu scannen oder die digitale Oranienbaum-Karte direkt aufzurufen. Dort gibt Margarete vertiefende Informationen – und erzählt eben jene wissenswerten Anekdoten über Oranienbaum, die nicht in den Geschichtsbüchern geschrieben stehen.

Digitaler Spaziergang

Eine smarte Informations-Stele vor dem Rathaus

Der Stadtspaziergang durch Oranienbaum mit Marktfrau Margarete wird ergänzt durch eine smarte Informations-Stele vor dem Rathaus. Hier können Besucherinnen und Besucher der Stadt sich über die Stadtgeschichte, die Sehenswürdigkeiten von Oranienbaum und der Umgebung sowie das UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz informieren. Eine interaktive Karte an der Stele ermöglicht, dass auch alle, die die digitalen Angebote am eigenen Smartphone nicht nutzen möchten oder können, die Geschichten der Marktfrau nachlesen können.

Ein neuer Flyer mit den grundlegenden Informationen zur Bedeutung Oranienbaums und einem Stadtplan rundet das neue Angebot ab.

Damit stehen den Gästen der Stadt nun neue digitale und analoge Wege zur Verfügung, sich vor Ort über Oranienbaum zu informieren – 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen in der Woche, an 365 Tagen im Jahr.

Hier geht es direkt zum Stadtspaziergang durch Oranienbaum: https://www.welterbe-gartenreich.de/stadtspaziergang-oranienbaum

Dank

Der Stadtspaziergang durch Oranienbaum mit Marktfrau Margarete wurde von der Welterbezentrum Gartenreich Dessau-Wörlitz gGmbH in enger Zusammenarbeit mit dem AGORA-Arbeitskreis Geschichte Oranienbaums e.V. umgesetzt. Das Projekt wurde durch die großzügige Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.

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