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Bauausschuss vom 3. März 2026 in Kurzfassung

Themen: Der Vorentwurf eines Ergänzungsflächennutzungsplanes und die Vorstellung der Kommunalen Wärmeplanung

Vorentwurf des Ergänzungsflächennutzungsplanes einmütig gebilligt

Der Vorentwurf des Ergänzungsflächennutzungsplanes für die Ortsteile Gohrau, Griesen, Horstdorf und Kakau - die aktuelle Fassung stammt vom 17. Februar 2026 - ist von den Mitgliedern des Oranienbaum-Wörlitzer Bauausschusses einmütig gebilligt worden. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durchzuführen.

Die Aufstellung des Ergänzungsflächennutzungsplanes für die vier Ortsteile durch die Wenzel & Drehmann Planungs-, Entwicklungs- und Management GmbH war am 7. Oktober vorigen Jahres beschlossen worden. Mittlerweile liegt der Vorentwurf vor. Dieser dient der frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und Träger öffentlicher Belange über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung. Da es sich bei den betroffenen Ortsteilen um kleinere, überwiegend dörflich geprägte Strukturen handelt, stand freilich nicht die Ausweisung neuer Bauflächen im Vordergrund.

Vielmehr wird von der Planung das Ziel verfolgt, die bestehenden Nutzungen planungsrechtlich zu sichern, eine geordnete städtebauliche Entwicklung zu gewährleisten und die Belange von Natur, Landschaft und Klima angemessen zu berücksichtigen. Generell wird auf die Nutzung von Baulücken und auf die Nutzung von Leerstand orientiert. Die frühzeitige Beteiligung dient dazu, Hinweise und Anregungen ohne spürbare Verzögerung in das weitere Verfahren zu integrieren und mögliche Konflikte beizeiten zu erkennen. Die Kosten des Planungsverfahrens werden zu 90 Prozent durch das Land Sachsen-Anhalt getragen. Zehn Prozent entfallen auf die Stadt Oranienbaum-Wörlitz.

Unternehmen BCC-Energie stellte Kommunale Wärmeplanung vor

Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist den Mitgliedern des Oranienbaum-Wörlitzer Bauausschusses von Mitarbeitern des Unternehmens BCC-Energie vorgestellt worden. Für Kommunen, die weniger als 100.000 Einwohner haben, bestand die Verpflichtung, bis zum 30. Juni 2028 eine KWP zu erstellen. Auf eine belastbare Datenbasis abzielend, soll eine Wärmestrategie entwickelt werden. Für den Dessora-Park lässt sich zum Beispiel aus den bisherigen Ergebnissen ableiten, dass das Abwärme-Potenzial der dort angesiedelten Unternehmen genutzt werden könnte. Außerdem zeigte sich, dass mit zwei Dritteln der überwiegende Anteil an Wärme durch Gas erzeugt wird. Nach Wärmeplanungsgesetz ist der Wärmeplan zu beschließen und anschließend im Internet zu veröffentlichen.


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