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Solar-Paneele auf früherem Militär-Areal

Bauausschuss Oranienbaum-Wörlitz befürwortet Pläne eines Investors aus Halle. Von 160 sollen nur fünf Hektar genutzt werden.

An der Bundesstraße 107 soll westlich des Dessora-Industrieparks eine Photovoltaik-Anlage entstehen. Mit den entsprechenden Plänen des Investors, der Photovoltaikgesellschaft Halle UG, die im Osten der Saalestadt ansässig ist, beschäftigte sich der Oranienbaum-Wörlitzer Bauausschuss.

Zur Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie ist ein Teil jener Fläche vorgesehen, die ehemals unter anderem die Kasernen der Garnison der im Kapen stationierten sowjetischen Streitkräfte beherbergte. Von den insgesamt knapp 160 Hektar sollen für die Photovoltaik nur etwa fünf Hektar in Anspruch genommen werden.

Möglicherweise muss für das Projekt ein Bebauungsplan aufgestellt und der Oranienbaumer Flächennutzungsplan angepasst werden. Im Bauausschuss hieß es, dass auf dem Grundstück keine andere vernünftige Nutzung in Frage kommt. Den Stadträten ist daher empfohlen worden, die Modifikation der Bauleitplanung in die Wege zu leiten. Das Projekt der Photovoltaikgesellschaft Halle UG beinhaltet keine Sanierung und Dekontaminierung des kompletten Geländes.

   
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