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Der Bauausschuss vom 5. März 2019 in Kurzfassung

Büro soll alternative Varianten für Erschließungsvorhaben vorlegen 

Die Entwurfsplanung zur Durchführung der Erschließungsmaßnahme im Gartenweg sowie im Kornblumenweg zwischen Wittenberger Straße und Lindenweg des Ortsteils Oranienbaum ist noch nicht bestätigt worden. Das mit der Planung zum Ausbau der Straße beauftragte Ingenieurbüro soll insbesondere zur Fahrbahnbreite und zur Entwässerung alternative Varianten vorlegen. Nach der Entscheidung für einen Favoriten wird der Plan ausgelegt, um Bedenken und Anregungen aufnehmen zu können. Die Erschließung der Grundstücke im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Wittenberger Straße“ ist eine von der Stadt zu erfüllende Pflichtaufgabe.

 

Kompensationsfläche für Waldumwandlung ist acht Hektar groß 

Zur Sicherung von Kompensationsmaßnahmen zur Waldumwandlung wird die Stadt Oranienbaum-Wörlitz mit dem in Köthen ansässigen Unternehmen SKW 25 BG GmbH & Co. KG einen städtebaulichen Vertrag abschließen. Dafür votierten die Ausschussmitglieder einmütig. Die Gesellschaft hat die Absicht, auf einer Freifläche des zum Bebauungsplan Nummer 2 „Kapen“ gehörenden Areals im Dessora-Industriepark eine Photovoltaik-Anlage zu errichten. Die Kompensationsfläche ist acht Hektar groß. Der für die Waldumwandlung im Geltungsbereich des B-Plans insgesamt zu leistende Ausgleich beläuft sich auf ungefähr 23,4 Hektar. Bislang sind im gesamten Plangebiet nur im geringen Umfang Kompensationsmaßnahmen für bereits durchgeführte Waldumwandlungen verwirklicht worden. Diese betrafen überwiegend Einzelvorhaben. Um die erforderlichen Kompensationen im Rahmen der Waldumwandlung zu erbringen, soll auf externe Flächen zugegriffen werden. Dazu sind Abstimmungen mit der unteren Forstbehörde erfolgt.

 

Weststraße wird für optimalere Verkehrsführung verlängert 

Die Weststraße in Oranienbaum, zum gegenwärtigen Zeitpunkt bis zu dem Wendehammer im Straßenbestandsverzeichnis festgeschrieben, wird verlängert. Sie reicht künftig bis zur für das neue Pflegewohnhaus angelegten Einfahrt. Die notwendige Aufnahme der Grundstücksteile in das Straßenbestandsverzeichnis fand einhellige Zustimmung. Den Antrag auf die Verlängerung der Weststraße hatte die Paul Gerhardt Diakonie gAG gestellt. Nach Fertigstellung des neuen Komplexes beabsichtigt der Eigentümer, die infrastrukturelle und besucherbezogene Verkehrsführung im Bereich der Gesamtschule im Gartenreich und der Pflegewohnhäuser zu optimieren.

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